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Baufinanzierung aus Baden-Württemberg

Vergleichen Sie die Zinsen von über 500 Banken und sichern Sie sich die besten Konditionen für Ihre Immobilienfinanzierung. Ob Hauskauf, Neubau oder Anschlussfinanzierung — finden Sie das beste Angebot.

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Was ist eine Baufinanzierung?

Eine Baufinanzierung ist ein zweckgebundenes Darlehen zur Finanzierung einer Immobilie (§ 488 BGB). Im Gegensatz zu einem klassischen Ratenkredit ist sie an ein konkretes Objekt gebunden und wird durch eine Grundschuld im Grundbuch abgesichert. Die Konditionen richten sich nach dem Beleihungswert der Immobilie, Ihrer Bonität und der gewählten Zinsbindung.

Ob Kauf einer Bestandsimmobilie, Neubau, Umbau oder Modernisierung — die Baufinanzierung ist das zentrale Instrument zur Eigentumsbildung in Deutschland. Es gibt verschiedene Darlehensarten, die sich in Zinssicherheit, Flexibilität und monatlicher Belastung unterscheiden.

Die wichtigsten Darlehensarten

Annuitätendarlehen

Das Standardmodell der Baufinanzierung: Sie zahlen eine gleichbleibende monatliche Rate (Annuität), die sich aus Zins- und Tilgungsanteil zusammensetzt. Mit jeder Rate sinkt der Zinsanteil und der Tilgungsanteil steigt. Rechtsgrundlage: § 488 BGB (Darlehensvertrag).

Ideal für Selbstnutzer mit stabilem Einkommen, die Planungssicherheit wünschen.

Volltilgerdarlehen

Das Darlehen wird innerhalb einer einzigen Zinsbindung vollständig zurückgezahlt — ohne Restschuld am Ende. Dafür ist die monatliche Rate höher, aber Sie haben absolute Zinssicherheit über die gesamte Laufzeit.

Ideal für Kreditnehmer mit hohem Einkommen, die kein Zinsänderungsrisiko eingehen wollen.

Variables Darlehen

Der Zinssatz wird regelmäßig an den 3-Monats-Euribor angepasst. Vorteil: Sie können das Darlehen jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten kündigen (§ 489 Abs. 2 BGB). Nachteil: Keine Zinssicherheit.

Ideal als Zwischenfinanzierung oder wenn eine baldige Sondertilgung geplant ist.

So funktioniert Ihre Baufinanzierung

In 5 Schritten von der ersten Idee bis zum Eigentumsübergang — transparent und nachvollziehbar.

1

Budget ermitteln

Prüfen Sie Ihre finanzielle Leistungsfähigkeit. Banken bewerten Ihre Kapitaldienstfähigkeit nach § 505a BGB: Nettoeinkommen abzüglich aller Fixkosten ergibt Ihre tragbare monatliche Rate.

Zum Budgetrechner
2

Unterlagen vorbereiten

Stellen Sie die benötigten Dokumente zusammen: Gehaltsnachweise (letzte 3 Monate), Steuerbescheide bei Selbstständigen, Eigenkapitalnachweise, Objektunterlagen (Exposé, Grundriss, Flurkarte) und eine Selbstauskunft.

Zur Checkliste
3

Angebote vergleichen

Vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Banken. Achten Sie auf den Effektivzins nach PAngV § 6 — er enthält alle Kreditkosten und macht Angebote vergleichbar. Über Schwabenhyp vergleichen Sie über 500 Banken.

Aktuelle Zinsen
4

Darlehensvertrag

Nach Zusage der Bank erhalten Sie den Darlehensvertrag. Sie haben ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen (§ 495 BGB). Prüfen Sie alle Konditionen: Sollzins, Effektivzins, Tilgung, Sondertilgungsrecht, Bereitstellungszinsen.

5

Auszahlung & Grundschuld

Der Kaufvertrag wird notariell beurkundet (BeurkG). Die Bank sichert das Darlehen durch eine Grundschuld im Grundbuch (GBO) ab. Nach Eintragung und Kaufpreiszahlung erfolgt die Eigentumsumschreibung.

Aktuelle Bauzinsen im Überblick

Vergleichen Sie die aktuellen Zinssätze nach Zinsbindungsdauer.

Die angegebenen Zinsen gelten als Richtwerte bei einem Beleihungsauslauf von 60–80 % und guter Bonität. Ihr persönlicher Zinssatz hängt von Eigenkapital, Objektwert und Ihrer finanziellen Situation ab.

10 Jahre

Sollzins: ab 3,30 %

ab 3,35 %

Effektivzins

15 Jahre

Sollzins: ab 3,50 %

ab 3,55 %

Effektivzins

20 Jahre

Sollzins: ab 3,70 %

ab 3,75 %

Effektivzins

25 Jahre

Sollzins: ab 3,85 %

ab 3,90 %

Effektivzins

30 Jahre

Sollzins: ab 4,00 %

ab 4,05 %

Effektivzins

Quelle: Europace Zinsbarometer – Stand: April 2026. Zinsen sind indikativ und können je nach Bonität, Eigenkapital und Beleihungsauslauf abweichen. Für Ihr persönliches Angebot stellen Sie eine kostenlose Anfrage.

Jetzt Ihren persönlichen Zinssatz erfahren

Kaufnebenkosten in Baden-Württemberg

Neben dem Kaufpreis fallen beim Immobilienerwerb gesetzlich vorgeschriebene Nebenkosten an. In Baden-Württemberg belaufen sich diese auf ca. 10–11 % des Kaufpreises. Seit dem 23. Dezember 2020 regelt § 656c BGB das Halbteilungsprinzip für die Maklerprovision: Der Käufer darf maximal den gleichen Anteil wie der Verkäufer zahlen.

Nebenkosten beim Immobilienkauf in Baden-Württemberg

Grunderwerbsteuer (§ 11 GrEStG) 5,0 %
Notarkosten (GNotKG) ca. 1,5 %
Grundbuchamt (GBO) ca. 0,5 %
Maklergebühr (§ 656c BGB, optional) ca. 3,57 %
Gesamt (mit Makler) ca. 10,57 %

Tipp: Die meisten Banken erwarten, dass Sie zumindest die Kaufnebenkosten aus Eigenkapital finanzieren. Planen Sie also mindestens 10–11 % des Kaufpreises als Eigenmittel ein — das verbessert Ihre Verhandlungsposition und sichert Ihnen bessere Zinskonditionen.

Nebenkosten für Ihre Immobilie berechnen

Eigenkapital & Beleihungsauslauf

Der Beleihungsauslauf beschreibt das Verhältnis zwischen Darlehensbetrag und Beleihungswert der Immobilie. Er ist der wichtigste Faktor für Ihre Zinskonditionen. Wichtig: Der Beleihungswert ist nicht identisch mit dem Kaufpreis — Banken ermitteln ihn nach der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) mit einem Sicherheitsabschlag.

Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto günstiger der Zinssatz. Das liegt daran, dass die Bank bei einem niedrigen Beleihungsauslauf ein geringeres Ausfallrisiko trägt.

bis 60 %

Top-Konditionen

Sehr hohe Sicherheit für die Bank. Sie erhalten die günstigsten Zinssätze am Markt.

60–80 %

Standardkonditionen

Solide Eigenkapitalquote. Die meisten Baufinanzierungen liegen in diesem Bereich.

80–90 %

Zinsaufschlag

Geringeres Eigenkapital führt zu einem spürbaren Zinsaufschlag. Bonität wird intensiver geprüft.

90–100 %+

Hoher Aufschlag

Vollfinanzierung oder 110-%-Finanzierung. Die Kreditwürdigkeitsprüfung nach § 505a BGB wird verschärft.

Mehr zur Baufinanzierung ohne Eigenkapital

Ihre Vorteile bei Schwabenhyp

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Ihr Finanzierungspartner begleitet Sie während des gesamten Finanzierungsprozesses — vom Antrag bis zur letzten Rate.

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Keine versteckten Kosten, ehrlicher Service. Die Vergütung erfolgt durch die Bank — für Sie ist alles kostenlos.

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350.000 €
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Ihr Ergebnis

Monatliche Rate

1.453 €

Darlehensbetrag

316.995 €

Restschuld nach 10 Jahren

241.216 €

Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer (5%)17.500 €
Notar (~1,5%)5.250 €
Grundbuch (~0,5%)1.750 €
Makler (~3,57%)12.495 €
Nebenkosten gesamt36.995 €
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Unverbindlicher Richtwert. Die angezeigten Ergebnisse dienen der ersten Orientierung und stellen kein Finanzierungsangebot im Sinne der PAngV dar. Für ein verbindliches Angebot kontaktieren Sie uns.

Baufinanzierung Glossar

Die wichtigsten Fachbegriffe der Baufinanzierung verständlich erklärt.

Annuität

Die gleichbleibende monatliche oder jährliche Rate eines Darlehens, bestehend aus Zins- und Tilgungsanteil. Die Annuität bleibt während der Zinsbindung konstant, wobei sich das Verhältnis von Zins zu Tilgung über die Laufzeit verschiebt.

Annuitätenrechner
Beleihungswert

Der von der Bank ermittelte nachhaltige Wert einer Immobilie als Grundlage für die Kreditvergabe. Er liegt in der Regel unter dem Kaufpreis, da die Bank einen Sicherheitsabschlag einrechnet (geregelt in der BelWertV — Beleihungswertermittlungsverordnung).

Finanzierung ohne Eigenkapital
Effektivzins

Der nach Preisangabenverordnung (PAngV § 6) berechnete jährliche Gesamtzins. Er berücksichtigt neben dem Sollzins auch Tilgungsverrechnung und ggf. weitere Kosten. Er macht verschiedene Kreditangebote vergleichbar.

Aktuelle Bauzinsen
Grundschuld

Ein dingliches Recht, das zugunsten der Bank im Grundbuch eingetragen wird (§§ 1191 ff. BGB). Sie dient als Sicherheit für das Darlehen. Anders als die Hypothek ist sie nicht an eine bestimmte Forderung gebunden und kann wiederverwendet werden.

Notarkostenrechner
Sondertilgung

Eine außerplanmäßige Rückzahlung auf das Darlehen, die über die vereinbarte monatliche Rate hinausgeht. Üblich sind vertragliche Sondertilgungsrechte von 5–10 % der Darlehenssumme pro Jahr. Sondertilgungen verkürzen die Laufzeit und reduzieren die Gesamtzinskosten.

Tilgungsplanrechner
Zinsbindung

Der Zeitraum, für den der vereinbarte Zinssatz festgeschrieben ist — üblich sind 5, 10, 15, 20 oder 30 Jahre. Nach Ablauf der Zinsbindung können Sie das Darlehen kündigen, prolongieren oder umschulden. Nach 10 Jahren Vollauszahlung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB.

Forward-Darlehen Rechner

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Der Standort Ihrer Immobilie beeinflusst den Beleihungswert und damit Ihre Zinskonditionen. Entdecken Sie die wichtigsten Städte in Baden-Württemberg:

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Häufige Fragen zur Baufinanzierung

Was kostet eine Baufinanzierung?
Die Kosten einer Baufinanzierung bestehen aus dem Sollzins (der reine Darlehenszins) und dem Effektivzins, der nach PAngV § 6 alle Kreditkosten zusammenfasst und verschiedene Angebote vergleichbar macht. Zusätzlich fallen Kaufnebenkosten von ca. 10–11 % in Baden-Württemberg an (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch, ggf. Makler).
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Baufinanzierung?
Als Faustregel sollten Sie mindestens die Kaufnebenkosten (ca. 10–11 % in BW) aus Eigenkapital finanzieren können. Ideal sind 20–30 % des Kaufpreises als Eigenkapital — das senkt den Beleihungsauslauf und sichert Ihnen deutlich bessere Zinskonditionen. Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist möglich, führt aber zu höheren Zinsen.
Welche Zinsbindung ist empfehlenswert?
Die Wahl der Zinsbindung hängt von der Zinsentwicklung und Ihrer persönlichen Planung ab. 10 Jahre sind der Standard in Deutschland und bieten ein gutes Verhältnis aus Zinssicherheit und Flexibilität. Längere Zinsbindungen (15–20 Jahre) kosten einen Aufschlag, schützen aber vor steigenden Zinsen. Nach 10 Jahren ab Vollauszahlung haben Sie ein Sonderkündigungsrecht nach § 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB.
Was ist der Unterschied zwischen Sollzins und Effektivzins?
Der Sollzins ist der reine Darlehenszins ohne Nebenkosten. Der Effektivzins nach PAngV § 6 berücksichtigt zusätzlich die Tilgungsverrechnung und ggf. weitere Kosten. Er ist immer höher als der Sollzins und dient dem Vergleich verschiedener Angebote. Achten Sie beim Vergleich immer auf den Effektivzins — er zeigt die tatsächlichen jährlichen Kosten.
Was passiert am Ende der Zinsbindung?
Am Ende der Zinsbindung haben Sie drei Optionen: Prolongation (Verlängerung bei derselben Bank), Umschuldung (Wechsel zu einer anderen Bank mit besseren Konditionen) oder ein Forward-Darlehen (Zins bereits bis zu 60 Monate im Voraus sichern). Nach 10 Jahren ab Vollauszahlung können Sie das Darlehen jederzeit mit 6 Monaten Frist kündigen — ohne Vorfälligkeitsentschädigung (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB).
Ist der Service bei Schwabenhyp kostenlos?
Ja, unser Service ist für Sie vollständig kostenlos und unverbindlich. Die Vergütung erfolgt über eine Provision der finanzierenden Bank — für Sie entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Sie zahlen den gleichen Zinssatz wie bei einem Direktabschluss bei der Bank.
Quellen & Rechtsgrundlagen

BGB §§ 488–515 (Darlehensvertrag) · § 489 (Kündigungsrecht) · § 495 (Widerrufsrecht, 14 Tage) · § 505a (Kreditwürdigkeitsprüfung) · § 656c (Maklerprovision, Halbteilung) · §§ 1191 ff. (Grundschuld) · PAngV § 6 (Effektivzins) · GrEStG § 11 (Grunderwerbsteuer BW: 5,0 %) · GNotKG · GBO · BelWertV · BeurkG

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